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Wurde Ihr (E-Mail-)Account gehackt?

von RMF

Yahoo muss erneut Massenhack beichten: Eine Milliarde Opfer

heise Security (15.12.2016)

Wurden Ihre Identitätsdaten ausspioniert?

Täglich werden persönliche Identitätsdaten durch kriminelle Cyberangriffe erbeutet. Ein Großteil der gestohlenen Angaben wird anschließend in Internet-Datenbanken veröffentlicht und dient als Grundlage für weitere illegale Handlungen.

HPI-Potsdam

Das Hasso-Pleitner-Institut (HPI) an der Uni Potsdam bietet einen Check an, ob Ihre E-Mailadresse in Verbindung mit anderen persönlichen Daten (z.B. Telefonnummer, Geburtsdatum oder Adresse) im Internet offengelegt wurde und missbraucht werden könnte.

Aktuelle Anzahl der vom HPI erfassten geleakten Identitätsdaten: 2.648.050.459 (Stand: 15.12.2016). Eine unglaublich große Zahl.

Mit dem HPI Identity Leak Checker können Sie mithilfe Ihrer E-Mailadresse prüfen, ob Ihre persönlichen Identitätsdaten bereits im Internet veröffentlicht wurden. Der Check bietet keine absolute Sicherheit, dass nicht doch vielleicht Ihre Daten irgendwo illegal gehandelt werden.

Sollten Sie jedoch eine Antwort-E-Mail bekommen, die darauf hinweist, dass Ihre persönlichen Daten ganz oder teilweise zu finden sind, sollten Sie unverzüglich Passwörter ändern, Bankverbindungen löschen/ändern, Kreditkartendaten löschen/ändern.

Have I been pawned?

Eine weitere Möglichkeit zu prüfen, ob einer Ihrer Accounts gehackt wurde, ist die amerikanische Website have i been pawned? Am 15.12.2016 wurden 168 gehackte Website und 1,989 Milliarden gehackte Accounts angezeigt.

Ich bin mit einer E-Mail-Adresse opfer des Adobe- (2013 – 153 Mio. Accounts), des Dropbox- (2012 – 68 Mio. Accounts), des Last.fm- (2012 – 43 Mio. Accounts)  und des moneybookers-Hacks (2009 – 4,5 Mio.) geworden. Die geklauten Daten reichen von der E-Mail-Adresse, über die Passwörter, Passwort-Geheimnisse, User-Namen, Geburtstag bis hin zur Wohnadresse zu diesem Zeitpunkt. Teilweise sind die Hacks erst 6 Jahre später aufgeflogen.

Jetzt 2-Faktor-Authentifizierung einrichten

Das ist auch gleich eine gute Gelegenheit – wo immer möglich – die 2-Faktor-Authentifizierung einzurichten. Apple, Facebook, Google, PayPal, Amazon usw. bieten die 2-Faktor-Authentifizierung bereits an.

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Bitte beachten Sie, dass Sie für die Sicherheit und Arbeitsfähigkeit Ihrer Computer, Tablets, Smartphones usw. immer selbst verantwortlich sind. Für Inhalt, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen übernehme ich keine Gewähr.

Sorgen Sie also immer selbst für regelmäßige Backups und informieren Sie sich gründlich aus verschiedenen Quellen, bevor Sie Änderungen an Ihrer IT vornehmen.